Helfer vor Ort

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Helfen Sie uns Leben retten!

Die First Responder sorgen rein ehrenamtlich ohne jede Aufwandsentschädigung für Ihre Gesundheit!

Dieses Projekt kann nur durch Spenden aufrecht erhalten werden!

Deshalb hoffen die First Responder zur Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen, Verbrauchsmaterial etc. auf die Unterstützung aus der Bevölkerung und ortsansässiger Unternehmen, damit Dollnstein und der angrenzenden Gemeinden auch in Zukunft geholfen werden kann!

 

Feuerwehr Dollnstein

IBAN: DE65 7216 0818 0104 0202 43

VR Bayern Mitte

 

 

Allgemeines

First Responder (Abk. FR, englisch für „Erstversorger“), auch Helfer vor Ort (Abk. HvO), Notfallhilfe oder Sanitäter vor Ort (Abk. SanVo) ist eine Einrichtung außerhalb des Rettungsdienstes. Der Begriff bezeichnet eine Person oder eine örtliche Einrichtung organisierter Erster Hilfe, die bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrücken soll. Ersthelfer dagegen bezeichnet jeden, der zufällig bei einem Unfall anwesend ist und Hilfe leistet, insbesondere Laien.

In Deutschland wurde der Begriff First Responder zunächst meist nur von Feuerwehren verwendet. Inzwischen ist er jedoch auch bei Hilfsorganisationen weit verbreitet, dort wird jedoch auch der deutschsprachige Begriff Helfer vor Ort oder Notfallhilfe benutzt. Die Bedeutung ist synonym. Es gibt auch die Bezeichnung „Sanitäter vor Ort“ (SanvO oder SvO). Hiermit soll deutlich gemacht werden, dass das eingesetzte Personal eine geregelte Ausbildung absolviert hat und die Hilfeleistungen ein Niveau deutlich oberhalb der Laienhilfe erreichen (das ist bei den anderen Bezeichnungen auch so, nur steckt es nicht im Begriff)

First Responder in Dollnstein

In Dollnstein wurde die First Responder Einheit im Jahr 2003, unter dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr, ins Leben gerufen. Nach den erforderlichen Ausbildungen ging man im Mai 2004 in den Dienstbetrieb über.

Derzeit besteht die First Responder Gruppe Dollnstein aus 18 Personen, die alle mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet sind. Die Alarmierung erfolgt über die Funkmeldeempfänger ausschließlich durch die Intergrierte Leitstelle Ingolstadt (ILS).

Als Einsatzfahrzeug dient das Mehrzweckfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Dollnstein, ein Ford-Transit mit dem Funkrufnamen „Florian Dollnstein 79/1“.

Zu Übungen und Ausbildung trifft sich die Gruppe unter der Federführung von Kommandant Franz Mittermeier und Alfred Meyer einmal monatlich.

Der First Responder Dienst ist eine freiwillige, rein ehrenamtliche Dienstleistung der Feuerwehr Dollnstein ohne jegliche Aufwandsentschädigung. Ein Ausrücken während der tagesüblichen (Mo-Do.: 06.00 Uhr-18.00 Uhr) Arbeitszeiten kann nicht garantiert werden. Sind aufgrund von Urlaub oder Schichtdienst First Responder verfügbar, so ist ein Ausrücken selbstverständlich.

Die ausgebildeten First Responder werden zu jeder Tages- und Nachtzeit alarmiert , 7 Tage in der Woche, täglich 24 Stunden.

Wie bei allen Rettungsorganisationen herrscht auch für alle First Responder über die Einsätzen absolute Schweigepflicht. Dieses Auskunftsverbot gegenüber Dritten beinhaltet nicht nur den Einsatz selbst, sondern auch die äußeren Umstände.

Einsatzarten

Die First Responder Einheit ist keine Konkurrenz und kein Ersatz für den Rettungsdienst. Im Notfall werden beide vom Disponenten der Integrierten Leitstelle Ingolstadt (Tel. 112) alarmiert. Grundsätzlich erfolgt eine Alarmierung der First Responder bei Notarzteinsätzen oder bei folgenden Krankheitsbildern:

– Störungen der Atmung (Atemnot, Atemstillstand, Erstickungsgefahr)
– Störungen von Herz und Kreislauf (Bewußlosigigkeit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Schock)
– Lebensbedrohlichen Blutungen
– Sturz
– Einklemmung oder Verschüttung
– Vergiftungen
– Elektrounfälle
– Verkehrsunfälle

Aufgaben und Vorteile

1. Lageerkundung:
Was ist passiert? Bestehen weitere Gefahren an der Einsatzstelle? Wie viele Personen sind beteiligt? Wie viele sind schwer, mittel oder leicht verletzt/erkrankt?

2. Strukturierte Rückmeldung an die Rettungsleitstelle:
Exakte Angabe zur Einsatzstelle, zum Zustand der Verletzten und über eventuell bestehende Gefahren. Dadurch wird der Einsatzablauf beschleunigt und z. B. frühzeitig der Einsatz weiterer Rettungsmittel eingeleitet.

3. Qualifizierte und schnelle Erste-Hilfe:
Sehr gute Ortskenntnis und kurze Anfahrtswege sorgen für eine schnelle Erste-Hilfe. Dadurch wird frühzeitig und nachhaltig der Zustand des Patienten verbessert.

4. Einweisung des Rettungsdienstes:
Einsatzorte sind oft schwer zu finden. Es ist für den Rettungsdienst äußerst hilfreich, wenn bereits das First Responder Fahrzeug den Einsatzort kennzeichnet. Dadurch verkürzt sich die zeitintensive Suche des zweiten Rettungsmittels nach der richtigen Hausnummer.

5. Unterstützung des Rettungsdienstes und des Notarztes:
Nach der Übergabe können die Rettungskräfte durch geschultes First Responder Personal unterstützt werden. Basismaßnahmen werden somit delegiert. Parallel werden Behandlungsschritte, die dem Rettungspersonal bzw. dem Arzt vorbehalten sind, eingeleitet.